“TRANSFORMATIVE LEADERSHIP” FÖRDERT TEILHABE!

WIR BRAUCHEN WERTEN VERPFLICHTETE LEADER

TEIL 7:

Während das Management weiter auf Überwachung und Benchmarks setzt, gehen Leader die Aufgabe zusammen mit den Menschen an, mit denen sie zusammenarbeiten. Die Kreativität der Mitarbeiter und ihre Dynamik werden sich überall dort entfalten, wo sie zugleich zur Lösung der zu bewältigenden Aufgabe eingesetzt werden. Die Ansätze, die Mitarbeiter über Zielvereinbarung zu gewinnen, bewegen sich auf einer gefährlichen schiefen Ebene, weil sie der Hierarchie die Zielhoheit und den Mitarbeitern die Mittelhoheit zuordnen. Der Riß zwischen unten und oben bleibt bestehen.

“Transformative Leaders” hingegen setzen  bei den gemeinsamen Werten an und messen die Ziele für sich und die Mitarbeitenden an diesen. Ein gemeinsamer Werte-Horizont birgt das Potential, alle Kräfte mit ihrer Eigenheit zu mobilisieren, wie die einschlägigen Experimente zeigen. Die in einem System zugestandene Freiheit wird für die Aufgabe genutzt. Sind Aufgabe und Werte allen bekannt, kann jeder Bereich und Teilbereich, jeder Mitarbeiter und jedes Team sich mit seinen Kompetenzen einbringen.

Diese Art des Leadership funktioniert stillschweigend an universitären Instituten genauso wie in einzelnen Abteilungen von Betrieben. Dort, wo sich die Kultur eines transpartizipativen Bemühens durchsetzt, angenommene Aufgaben innerhalb eines gemeinsamen Wertesystems zu bewältigen, gewinnt der entsprechende Bereich an Fahrt und Kraft, weil sich alle bewegen und mitbewegen. Kollektive Intelligenz löst Begeisterung aus und zieht im Schwarm auch die Schwächeren mit.

Erny Gillen

(Fortsetzung folgt)

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